(pd) Die internationale Rating-Agentur Standard & Poor's (S&P) bewertet auch 2026 die Schuldnerqualität des Kantons Basel-Landschaft mit der Bestnote «AAA/A-1+».
In ihrem jüngsten Bericht vom 2. November begründet sie ihre Einschätzung mit der starken lokalen Wirtschaft und dem umsichtigen Finanzmanagement des Kantons. S&P erwartet zudem, dass der Kanton die Entlastungsmassnahmen fortsetzt und an seiner disziplinierten Finanzpolitik festhält. Der Regierungsrat freut sich über die ausgezeichnete Bewertung. Er sieht darin eine Bestätigung, dass die Finanzstrategie und der AFP 2027–2030 mit ihren übergeordneten finanzstrategischen Zielen den richtigen Rahmen bilden, um die heutigen und künftigen Herausforderungen erfolgreich zu meistern.
S&P bewertet den Kanton Basel-Landschaft damit bereits zum fünften Mal in Folge mit der Bestnote AAA («Triple A»). Auch in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld gehört das Baselbiet weiterhin zu den Schuldnern mit weltweit der höchsten Kreditwürdigkeit. Die Rating-Agentur begründet die Höchstnote mit der robusten und weiter wachsenden Steuerbasis sowie mit dem soliden Finanzmanagement des Kantons. Zudem hebt S&P in ihrem Bericht die widerstandsfähige Baselbieter Wirtschaft sowie die sehr verlässlichen und unterstützenden staatlichen Rahmenbedingungen hervor. Diese Faktoren stellen sicher, dass auch unter schwierigen Gegebenheiten Stabilität gewährleistet ist.
Ausblick: Einschätzungen von S&P
Laut S&P beruht der stabile Ausblick auf der Erwartung, dass das Finanzmanagement des Kantons auch künftig gegensteuert, wenn haushaltspolitische Herausforderungen wie sozioökonomische Entwicklungen oder eine hohe Inflation negative Folgen haben. Zudem geht die Rating-Agentur davon aus, dass die Schulden in moderatem Tempo sinken und die Liquidität stark bleibt. S&P erwartet ausserdem, dass der Kanton die Entlastungsmassnahmen fortsetzt und an seiner disziplinierten Finanzpolitik festhält.
Rating bestätigt umsichtiges und überlegtes Finanzmanagement
Die Finanz- und Kirchendirektion sieht in der erneuten Höchstbewertung eine Bestätigung für die verantwortungsvolle Steuerung des Finanzhaushalts durch die Regierung. Die Jahresrechnung 2025 hat besser abgeschlossen als budgetiert. Auch für 2026 wird ein besseres Ergebnis als budgetiert erwartet, vor allem wegen höherer Steuererträge und der Gewinnausschüttung der Schweizerischen Nationalbank. Im September 2026 hat der Regierungsrat den Aufgaben- und Finanzplan 2027–2030 vorgestellt.
Laut der aktuellen Planung liegen die Erträge ab 2029 wieder über den Ausgaben. Die geplanten Investitionen bleiben unverändert hoch. Budgetrelevant bleiben in den kommenden Jahren verschiedene kantonale und eidgenössische Initiativen sowie die weiterhin hohen Ausgaben in den Bereichen Gesundheit und Bildung. Die Schwerpunkte des Regierungsrats bleiben unverändert: Digitalisierung, Klima, Energie und Standortqualität. Das Finanzmanagement stimmt die langfristigen strategischen Vorhaben weiterhin auf die finanziellen Möglichkeiten ab und plant zusätzliche Kosten frühzeitig ein. So soll der Kanton Basel-Landschaft auch künftig finanziell stabil bleiben. Diese Stabilität, eine starke Wirtschaft und ein sorgfältiger Umgang mit den öffentlichen Finanzen sichern langfristig die Attraktivität des Kantons als Ort zum Arbeiten und Wohnen. Das AAA-Rating stützt diese Schwerpunkte und die langfristige Finanzstrategie der Regierung.