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GLP: Mehr Tempo für einen lebenswerten Aargau

(glp) Die GLP Aargau fordert konkrete Fortschritte bei Solarenergie, Klimaanpassung, Gewässerschutz und Biodiversität.

Der Aargau ist ein wirtschaftlich starker Kanton mit einer hohen Lebensqualität. Doch Klimawandel, belastete Gewässer und der Rückgang der Biodiversität setzen die Lebensgrundlagen zunehmend unter Druck. Mit gleich neun Vorstössen fordert GLP-Grossrat Matthias Betsche an der Grossratssitzung vom 3. November mehr Tempo für einen zukunftsfähigen Aargau. Denn an Erkenntnissen und Strategien fehlt es nicht – entscheidend ist, dass daraus konkrete Fortschritte entstehen.
Fortschritt und eine intakte Umwelt gehören zusammen. Mehr Solarstrom auf geeigneten Dächern und Infrastrukturen stärkt die Versorgungssicherheit und schafft regionale Wertschöpfung. Entsiegelte Flächen, Bäume und eine intelligente Regenwasserbewirtschaftung schützen die Siedlungen vor Hitze und Starkregen. Davon profitieren besonders Kinder, ältere Menschen und die Bevölkerung in dicht bebauten Quartieren. Saubere Gewässer und vernetzte Lebensräume sichern die Biodiversität und damit wichtige Grundlagen unserer Lebensqualität und unseres Wohlstands.
Der Handlungsbedarf ist ausgewiesen. Der Regierungsrat bestätigt selbst, dass der bisherige Ausbaupfad bei der Solarenergie nicht ausreicht, um die Energieziele zu erreichen. In Aargauer Bächen werden ökotoxikologische Qualitätskriterien teilweise massiv überschritten. Gleichzeitig fehlen zunehmend die Mittel für den Naturschutz: Die jährlichen Bundesbeiträge sinken gegenüber der letzten Programmperiode von durchschnittlich rund 5 auf 3,1 Millionen Franken. Bei den Gewässerrevitalisierungen besteht gemäss Regierungsrat eine Finanzierungslücke von rund 3 Millionen Franken pro Jahr.
«Mit diesen Vorstössen wollen wir die Grundlagen für ein gutes Leben stärken: eine sichere erneuerbare Energieversorgung, kühlere Siedlungen, sauberes Wasser und eine intakte Natur. Ob Kinder im Sommer unter schattigen Bäumen spielen können oder ältere Menschen trotz Hitze am öffentlichen Leben teilnehmen, ist auch eine Frage ihrer Freiheit. Für mich bedeutet Fortschritt, unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und damit möglichst vielen Menschen ein gutes und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen», sagt GLP-Grossrat Matthias Betsche.
Die GLP Aargau fordert deshalb klare politische Prioritäten, wirksame Massnahmen und eine verlässliche Finanzierung. Der Kanton müsse seine bestehenden Handlungsmöglichkeiten konsequenter nutzen und bei den eigenen Gebäuden und Flächen mit gutem Beispiel vorangehen.
Wer heute in erneuerbare Energien, klimaresiliente Siedlungen und eine intakte Natur investiere, schaffe die Voraussetzungen für einen wirtschaftlich starken, sozial gerechten und lebenswerten Aargau – auch für kommende Generationen.