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«Bildung Aargau» stellt klare Forderungen

(eing.) An der Delegiertenversammlung von Bildung Aargau in der Aula der Berufsschule Aarau nahmen über 130 Delegierte und diverse Gäste teil.

Als wichtigstes Traktandum verabschiedeten die Delegierten einstimmig eine Resolution mit dringlichen bildungspolitischen Forderungen. Die Resolution wurde anschliessend Patrick Isler-Wirth, Leiter Abteilung Volksschule im Departement BKS, überreicht.

Die Delegierten von «Bildung Aargau» fordern:
- Entlastung von administrativen Arbeiten
- Lohnangleichung für Kindergarten- und Primarlehrpersonen
- Rücknahme der Sparmassnahmen der 2010er-Jahre
- Kleinere Klassen

Die Liste der Forderungen, die dringend angegangen werden müssten, ist unverändert lang. So lang und so dringlich, dass die über 130 Delegierten von Bildung Aargau an ihrer diesjährigen Delegiertenversammlung in der Aula der Berufsschule Aarau diese Forderungen in eine Resolution gossen. Die Resolution soll Druck erzeugen und die Dringlichkeit betonen. Denn nach Ablehnung der Volksinitiative «Bildungsqualität sichern – JETZT!» sind die Probleme geblieben und die Verbesserungen ausgeblieben. Die Ansprüche an die Schulen haben zugenommen, die Herausforderungen wurden vielfältiger. «Die dogmatisch betonte Kostenneutralität ist da illusorisch», meint «Bildung Aargau». Ein Beispiel sei die frühe Förderung, welche verbindlich werden und vom Kanton unterstützt werden müsse. «Die Gemeinden alleine werden das Projekt nicht stemmen können. Es droht ein Rohrkrepierer“, sagt Colette Basler, Präsidentin von Bildung Aargau, dazu. Die Resolution wurde von den Delegierten einstimmig verabschiedet, und Patrick Isler-Wirth, Leiter der Abteilung Volksschule im Departement BKS, überreicht.