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Ansicht Obergeschoss Énergies fossiles 2026
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Die Ausstellung «Énergies fossiles» im Laufenburger Rehmann-Museum endet am Sonntag, 5. Juli

(eing.) Nach rund vier Monaten und einer überwältigenden Resonanz schliesst die immersive Ausstellung «Énergies fossiles» im Rehmann-Museum in Laufenburg ihre Tore. Am Sonntag, den 5. Juli 2026, lädt das Museum zu einer feierlichen Finissage ein. Den Höhepunkt des Abschlussprogramms bildet eine exklusive Führung durch die Ausstellung sowie eine abschliessende Live-Performance der französischen Künstlerin Pauline Marx.

Maëtte Lannuzel, Equisetum forever, 2026Seit Mitte März hat die chthonische – also unterirdische – Wunderwelt im Rehmann-Museum zahlreiche Besucherinnen und Besucher in ihren Bann gezogen. Die Ausstellung geht auf unkonventionelle Weise der Frage nach, welche Geschichten die seit Jahrmillionen in Stein und Fossilien schlummernden Spuren des Lebens erzählen. Kunstwerke von Pauline Marx und acht weiteren internationalen Kunstschaffenden kamen hierfür in einem einzigartigen Dialog mit Jahrmillionen alten Fossilien aus dem Sauriermuseum Frick zusammen.

Ein multisensorischer Brückenschlag

Pauline Marx, Lampes fossiles 1–3, 2026Das Projekt verbindet regionale Materialien aus dem Jurapark Aargau – wie Fricker Tonerde, lokale Fossilien und Wildpflanzen – mit zeitgenössischer Kunst. Entstanden ist ein multisensorisches Gesamtkunstwerk aus Licht-, Duft-, Klang- und Textilskulpturen, das die Besuchenden auf eine mineralische Zeitreise mitnahm. Das Zusammenspiel aus den Aromen urzeitlicher Pflanzen und dem Echo der Steine machte die verborgenen Kräfte der Erde mit allen Sinnen erfahrbar.

Hinter dem interdisziplinären Projekt steht ein internationales Kollektiv aus Frankreich, Deutschland, Belgien und der Schweiz unter der Federführung von Pauline Marx. Die Zusammenarbeit vereinte Expertise in Keramik, Destillation, Webkunst und Klangforschung – getragen von regionalen Künstlerinnen wie Frauke Roloff (Schopfheim), Karola Kauffmann (Hottingen) und Nika Schudel (Laufenburg) sowie internationalen Kunstschaffenden.

Das Programm der Finissage am Sonntag, 5. Juli

Ansicht Obergeschoss Énergies fossiles 2026Zum feierlichen Ausklang der Ausstellung bietet das Rehmann-Museum dem Publikum noch einmal ein dichtes Programm, um tief in die Welt der «Énergies fossiles» einzutauchen: Bei der letzten Führung ergibt sich die Gelegenheit, die unterirdische Wunderwelt unter fachkundiger Begleitung zu erkunden und spannende Hintergründe zur Entstehung des Projekts zu erfahren.

Finissage-Performance von Pauline Marx (ca. 15:00 Uhr)

Aëla Maï Cabel, Jérémy Piningre, Maëtte Lannuzel, Tatiana Karl Pez: Llebendig verschlungen, lebendig begraben, lebendig versteinert, 2026Die französische Künstlerin und Musikerin («Le diable dégoûtant») wird den Ausstellungsraum mit einer speziell für den Abschluss konzipierten Performance klanglich und atmosphärisch verabschieden. Das Rehmann-Museum freut sich auf einen inspirierenden gemeinsamen Abschluss und lädt alle Kunstinteressierten und Freunde des Hauses herzlich dazu ein. Die letzte öffentliche Führung findet am Sonntag, 5. Juli, 14 Uhr, statt.

Ansicht Obergeschoss Énergies fossiles 2026Bild 1: Ansicht Obergeschoss Énergies fossiles 2026
Bild 2: Maëtte Lannuzel, Equisetum forever, 2026
Bild 3: Pauline Marx, Lampes fossiles 1–3, 2026
Bild 4: Ansicht Obergeschoss Énergies fossiles 2026
Bild 5: Aëla Maï Cabel, Jérémy Piningre, Maëtte Lannuzel, Tatiana Karl Pez: Llebendig verschlungen, lebendig begraben, lebendig versteinert, 2026
Bild 6: Ansicht Obergeschoss Énergies fossiles 2026
Fotos: Studio Stucky, zVg